Handwerk

Koch/Köchin

Koch/Köchin in der Ausbildung richtet in der Profiküche konzentriert einen Teller an – Aquarell-Illustration
3 Jahre dual (Betrieb + Berufsschule)
Überwiegend Hochschulreife
teilweise Wochenendarbeit
in Küchen, in Lager- und Kühlräumen, in Gasträumen, in Büroräumen

Was machen Koch/Köchin?

Ein Koch oder eine Köchin bereitet täglich frische Zutaten vor und sorgt dafür, dass die Gerichte pünktlich und perfekt zubereitet auf den Teller kommen. Sie planen die Abläufe in der Küche, kochen, braten oder backen je nach Betrieb unterschiedlich viel selbst und überwachen dabei Qualität und Hygiene. Im Gastronomiebetrieb kann die Arbeit sowohl die Zubereitung einzelner Speisen als auch die Beratung von Gästen umfassen.

Wichtige Fähigkeiten

Organisatorische FähigkeitenTeamfähigkeitSorgfalt und VerantwortungsbewusstseinGeschicklichkeit und eine gute körperliche KonstitutionKreativität

Wichtige Schulfächer

Mathematik hilft, Mengen abzuschätzen und Rezepte genau zuzubereiten. Im Fach Deutsch lernen Auszubildende, klar und höflich mit Gästen zu kommunizieren. Chemie erklärt, wie Lebensmittel funktionieren und welche Hygieneregeln nötig sind. Werken oder Hauswirtschaft unterstützt beim Umgang mit Küchengeräten und Zubereitungstechniken.

Tätigkeitsfeld

Speisenzubereitung

Beispiel-Vorstellungsgespräch

So könnte dein Gespräch als Koch/Köchin mit vorstell.bar aussehen.

Ergebnis: 7/10 – Gut
KI-Interviewer
Hallo, ich bin Julia, Ihre Ausbilderin im Lindenhof. Schön, dass Sie da sind. Haben Sie gut hergefunden?
Bewerber/in
Ja, also danke, ich hab den Weg ganz gut gefunden. Die Altstadt ist ja auch nicht so groß, da kennt man sich schnell aus. Freut mich, hier zu sein!
KI-Interviewer
Schön, das klingt entspannt. Dann erzählen Sie doch mal ein bisschen über sich: Was sollten Sie über Sie wissen?
Bewerber/in
Also, ich bin 18 und hab die Realschule abgeschlossen. Ich hab schon mal ein kurzes Praktikum gemacht, da fand ich das Kochen eigentlich ganz interessant. In meiner Freizeit mach ich viel Sport im Verein, das hält mich fit und so. Ansonsten bin ich eher zuverlässig und freundlich, würde ich sagen.
6/10
KI-Interviewer
Das klingt nach einer guten Grundlage. Mich interessiert noch: Was hat Sie bei Ihrem Praktikum am meisten angesprochen?
Bewerber/in
Ja, also das Praktikum war schon ganz okay. Ich fand es gut, wie man da zusammenarbeitet in der Küche und wie alles so organisiert ist. Das hat mich schon interessiert, also wie man die Gerichte vorbereitet und so. Mehr kann ich dazu eigentlich nicht sagen.
6/10
KI-Interviewer
Das ist ein guter Eindruck von der Arbeit in einer Küche. Mich interessiert jetzt, wie Sie mit Stress umgehen: Wenn es in der Küche mal schnell werden muss und mehrere Dinge gleichzeitig laufen, wie reagieren Sie dann?
Bewerber/in
Also, ich glaube, Stress kann schon mal vorkommen in der Küche, das hab ich so mitbekommen. Ich versuche dann einfach ruhig zu bleiben und mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Hektik bringt ja meistens nichts, also versuch ich ordentlich zu arbeiten, auch wenn’s schnell gehen muss.
6/10
KI-Interviewer
Das klingt nach einer guten Herangehensweise. Mir ist noch wichtig zu sehen, wie Sie mit Genauigkeit umgehen: Wenn Sie mehrere Schritte gleichzeitig im Kopf behalten müssen, worauf achten Sie dann besonders?
Bewerber/in
Ja, also genau arbeiten ist wichtig, das weiß ich. Ich versuche dann, mir die wichtigsten Sachen zu merken und die Reihenfolge einzuhalten. So dass nichts durcheinanderkommt und alles sauber bleibt. Genauigkeit ist ja gerade beim Kochen voll wichtig, glaube ich.
6/10
KI-Interviewer
Das klingt schon sehr ordentlich. Was ist Ihnen bei der Arbeit im Team besonders wichtig?
Bewerber/in
Also, im Team finde ich wichtig, dass man sich gut versteht und zusammenarbeitet. Jeder sollte seine Aufgabe machen und auf die anderen achten, damit alles gut läuft. Freundlich sein ist auch wichtig, damit die Stimmung passt.
6/10
KI-Interviewer
Danke, das ist ein wichtiger Punkt. Jetzt interessiert mich noch: Wie gehen Sie damit um, wenn es im Team mal unterschiedliche Meinungen gibt?
Bewerber/in
Ja, also wenn’s mal unterschiedliche Meinungen gibt, versuche ich einfach, ruhig zu bleiben und zuzuhören. Man kann ja meistens einen Kompromiss finden oder sich irgendwie einigen. Streit bringt ja nix, also versuch ich das immer zu klären.
7/10
KI-Interviewer
Das klingt nach einer guten Einstellung. Wenn im Betrieb mal etwas nicht auf Anhieb klappt oder Sie Kritik bekommen, wie gehen Sie dann damit um?
Bewerber/in
Ja, also Kritik finde ich eigentlich okay, wenn sie fair ist. Ich versuche dann, daraus zu lernen und es beim nächsten Mal besser zu machen. Fehler passieren ja, das ist normal, aber man sollte sich nicht davon runterziehen lassen.
6/10
KI-Interviewer
Das ist eine gute Haltung. Wie bringen Sie sich selbst dazu, auch bei Kritik oder einem Fehler konzentriert zu bleiben?
Bewerber/in
Also, ich versuche einfach, mich auf die Sache zu fokussieren und nicht zu viel drüber nachzudenken. Man muss ja weitermachen und sich nicht ablenken lassen. Konzentration ist wichtig, gerade wenn’s stressig wird.
7/10
KI-Interviewer
Das klingt nach einer guten Selbstdisziplin. Eine Sache noch zur Arbeit in der Küche: Wie gehen Sie damit um, wenn Sie unter Zeitdruck trotzdem sauber und ordentlich arbeiten müssen?
Bewerber/in
Ja, also das ist natürlich manchmal schwierig, aber ich versuche dann, trotzdem sorgfältig zu bleiben. Auch wenn’s schnell gehen muss, finde ich es wichtig, dass alles hygienisch und ordentlich bleibt. Da hilft es, wenn man gut organisiert ist.
6/10
KI-Interviewer
Sie haben schon gut beschrieben, worauf es ankommt. Jetzt würde mich noch interessieren: Wie gehen Sie damit um, wenn Sie eine Aufgabe nicht direkt können oder etwas neu lernen müssen?
Bewerber/in
Also, wenn ich was nicht direkt kann, frag ich einfach nach oder guck mir das an, wie’s gemacht wird. Lernen ist ja Teil der Ausbildung, da bin ich offen für. Manchmal braucht man halt ein bisschen Zeit, aber das ist okay.
6/10
KI-Interviewer
Dann würde ich gern noch etwas zu Ihrer Motivation hören: Was reizt Sie an der Ausbildung zum Koch besonders?
Bewerber/in
Ja, also der Beruf interessiert mich schon. Ich mag es, mit frischen Zutaten zu arbeiten und kreativ zu sein. Außerdem find ich’s cool, wenn man Leuten mit dem Essen eine Freude machen kann. Das spricht mich halt an.
6/10
KI-Interviewer
Das klingt nach einer sehr passenden Motivation. Dann ist mir jetzt wichtig: Welche Station in der Küche würden Sie besonders gern kennenlernen, und warum?
Bewerber/in
Also, ich würde gern mal in der warmen Küche arbeiten, weil da viel los ist und man direkt sieht, wie die Gerichte entstehen. Das finde ich schon spannend. Aber eigentlich will ich alle Bereiche kennenlernen, um gut vorbereitet zu sein.
7/10
KI-Interviewer
Das ist ein guter Eindruck, und die warme Küche passt auch gut zu Ihrem Interesse. Was würden Sie in der Ausbildung gern besonders gut können, damit Sie dort sicher arbeiten können?
Bewerber/in
Ja, also ich will auf jeden Fall lernen, wie man die Gerichte richtig zubereitet und anrichtet. Auch das Timing ist wichtig, dass alles gleichzeitig fertig wird. Wenn ich das gut kann, fühl ich mich sicherer in der Küche.
7/10
KI-Interviewer
Haben Sie sonst noch etwas, das Ihnen in der Küche besonders wichtig ist, wenn es um Zusammenarbeit oder Abläufe geht?
Bewerber/in
Ja, also mir ist wichtig, dass man sich gut absprechen kann und jeder weiß, was er zu tun hat. Dann läuft alles besser und man vermeidet Chaos. Zusammenarbeiten macht ja mehr Spaß, wenn’s gut organisiert ist.
7/10
KI-Interviewer
Vielen Dank, das klingt gut organisiert. Haben Sie noch Fragen an mich?
Bewerber/in
Ja, also ich wollte noch wissen, ob es im Lindenhof auch Möglichkeiten gibt, bei Kochevents mitzumachen? Das fände ich schon spannend.
7/10
Ergebnis: 4/10 – Ausbaufähig
KI-Interviewer
Hallo, ich bin Julia, Ihre Ausbilderin hier im Lindenhof. Schön, dass Sie da sind — haben Sie gut zu uns gefunden?
Bewerber/in
Ähm, ja, danke. War nicht so schwer, glaub ich. Hab einfach den Weg genommen, den ich gefunden hab.
KI-Interviewer
Kein Problem, dann haben Sie den Weg ja gut gefunden. Erzählen Sie doch mal ein bisschen über sich.
Bewerber/in
Also, ähm, ich bin 18 und hab die Realschule gemacht. In meiner Freizeit schau ich meistens Netflix und so. Mehr gibt's da eigentlich nicht viel zu sagen, glaub ich.
6/10
KI-Interviewer
18 und Realschule, das ist ein guter Ausgangspunkt. Was war in der Schule Ihr stärkstes Fach, und welche Note hatten Sie dort ungefähr?
Bewerber/in
Ähm, also am besten war wohl Mathe. Keine Ahnung, so 'ne Drei oder so. War jetzt nicht richtig super, aber auch nicht schlecht.
KI-Interviewer
Mathe ist schon mal hilfreich, gerade wenn man in der Küche sauber rechnen und planen muss. Was hat Ihnen in der Schule denn weniger gelegen, und wie sind Sie damit umgegangen?
Bewerber/in
Hm, Deutsch war so'n Ding. Da hab ich oft nicht so richtig mitgekriegt, was die Lehrer wollten. Hab dann meistens einfach mitgeschrieben und gehofft, dass es reicht. Mehr hab ich eigentlich nicht gemacht.
KI-Interviewer
Deutsch ist in der Küche zwar nicht das Wichtigste, aber man muss Anweisungen trotzdem sicher verstehen. Wenn etwas unklar ist: Wie gehen Sie damit um, wenn Ihnen jemand etwas erklärt und Sie es nicht sofort verstehen?
Bewerber/in
Also, meistens frag ich dann nochmal kurz nach oder so. Manchmal hab ich's auch einfach probiert und gehofft, dass es passt. Bin da nicht so der Typ, der gleich viel fragt.
6/10
KI-Interviewer
Danke, das ist ehrlich. Gerade in der Küche ist es wichtig, bei Unklarheiten nachzufragen — was würden Sie machen, wenn Ihnen eine Anweisung in einem stressigen Moment unklar bleibt?
Bewerber/in
Ähm, ja, im Stress ist das schon schwierig. Wahrscheinlich würd ich dann einfach machen, was ich denke, dass richtig ist. Nachfragen ist da manchmal nicht so einfach.
6/10
KI-Interviewer
Wenn Ihnen in der Küche etwas unklar ist, ist Nachfragen oft die bessere Wahl als einfach zu raten. Was würden Sie tun, wenn Sie merken, dass Sie eine Anweisung in einem stressigen Moment nicht richtig verstanden haben?
Bewerber/in
Hmm, ja, vielleicht sollte ich dann doch mal kurz anhalten und nachfragen, auch wenn's stressig ist. Aber manchmal ist das halt nicht so einfach. Ich versuch's dann einfach so gut wie möglich.
5/10
KI-Interviewer
Das ist ein guter Ansatz, und gerade in der Küche zählt, dass Sie dranbleiben. Wie gehen Sie damit um, wenn mehrere Anweisungen schnell hintereinander kommen und Sie den Überblick behalten müssen?
Bewerber/in
Oh, ähm, ja, das ist schon schwer. Ich versuch dann einfach, mir das Wichtigste zu merken. Manchmal wird's dann aber doch chaotisch bei mir.
5/10
KI-Interviewer
Dann merke ich: Im Stress brauchen Sie klare Schritte statt Raten. Wie gehen Sie vor, wenn Sie den Überblick verlieren und schnell wieder Ordnung in den Ablauf bekommen müssen?
Bewerber/in
Ähm, also dann versuch ich einfach kurz durchzuatmen und mich wieder zu konzentrieren. Manchmal hilft's auch, wenn ich kurz was aufschreibe oder so. Mehr fällt mir da nicht ein.
5/10
KI-Interviewer
Das hilft schon mal, wenn Sie sich kurz sammeln. In der Küche ist es wichtig, auch unter Druck strukturiert zu bleiben — wie reagieren Sie, wenn Ihnen jemand direkt ein schnelles und genaues Arbeiten abverlangt?
Bewerber/in
Ja, ähm, ich versuch dann halt mein Bestes. Manchmal klappt's, manchmal nicht so richtig. Ich mach halt so schnell wie möglich. Mehr kann ich dazu nicht sagen.
5/10
KI-Interviewer
Ich merke, dass Sie sich in solchen Situationen eher durchkämpfen als nachzuhaken. Für die Küche ist aber gerade wichtig, dass Sie auch unter Zeitdruck sauber mit dem Team mitgehen können — haben Sie schon einmal im Team gearbeitet, zum Beispiel in einem Praktikum, im Sport oder bei einem anderen Nebenjob?
Bewerber/in
Ähm, ja, in der Schule gab's mal so'n Projekt, wo wir in Gruppen gearbeitet haben. War nicht so mein Ding, aber ging schon klar. Mehr Teamarbeit hatte ich eigentlich nicht.
5/10
KI-Interviewer
Teamarbeit ist in der Küche sehr wichtig, deshalb frage ich da gern noch einmal genauer nach. Was hat Ihnen in diesem Gruppenprojekt geholfen, und was war für Sie dabei eher schwierig?
Bewerber/in
Also, geholfen hat, dass wir uns irgendwie aufgeteilt haben. Schwierig war, dass manche nicht so richtig mitgemacht haben. Da hab ich mich dann meistens zurückgehalten.
5/10
KI-Interviewer
Dass Sie sich da eher zurückgehalten haben, ist ein ehrlicher Eindruck. In der Küche ist es aber wichtig, dass Sie auch mal klar Ihren Platz finden — wie würden Sie reagieren, wenn ein Kollege in der Arbeit nicht mitzieht und Sie trotzdem Ihren Teil schaffen müssen?
Bewerber/in
Ähm, ja, dann mach ich halt meinen Teil allein. Mehr kann ich da nicht machen, glaub ich. Ärgern bringt ja nichts.
5/10
KI-Interviewer
Dann würde ich gern noch einen anderen Bereich mit Ihnen anschauen: Warum haben Sie sich gerade für eine Ausbildung als Koch entschieden?
Bewerber/in
Also... ähm, mir wurde die Ausbildung empfohlen. Und ich dachte, ich probier das einfach mal. Mehr weiß ich da ehrlich gesagt nicht.
4/10
KI-Interviewer
Das klingt nach einem eher lockeren Start, aber mich interessiert, was Sie an der Arbeit mit Lebensmitteln oder im Kochen grundsätzlich reizt?
Bewerber/in
Hmm, ja, also ich find Essen schon ganz okay. Und in der Küche ist's irgendwie auch interessant, glaub ich. Mehr kann ich dazu nicht sagen.
4/10
KI-Interviewer
Dann kommen wir noch einmal ganz praktisch zur Arbeit in der Küche: Was würden Sie tun, wenn Sie merken, dass Sie eine Aufgabe noch nicht sauber beherrschen?
Bewerber/in
Ähm, dann würd ich wohl nochmal üben oder so. Oder vielleicht jemanden fragen, wenn's geht. Mehr fällt mir da nicht ein.
4/10

Vorstellungsgespräch als Koch/Köchin: Fragen & Vorbereitung

Im Vorstellungsgespräch als Koch/Köchin will der Betrieb sehen, wie motiviert, teamfähig und belastbar du bist. Es wird viel Wert auf Beispiele aus Praktika, Teamarbeit und deine Begeisterung fürs Kochen gelegt. Rechne mit Fragen zu Stress, Organisation und Motivation.

Typische Interviewfragen

Persönlich
  • Erzähl mal ein bisschen über dich: Was sollten wir über dich wissen?
  • Was ist dir bei der Arbeit im Team besonders wichtig?
  • Was reizt dich an der Ausbildung zum Koch/zur Köchin besonders?
  • Hast du noch Fragen an mich?
Fachlich
  • Was hat dich bei deinem Praktikum in der Küche am meisten angesprochen?
  • Worauf achtest du besonders, wenn du mehrere Arbeitsschritte gleichzeitig im Blick behalten musst?
  • Welche Station in der Küche würdest du besonders gern kennenlernen und warum?
  • Was möchtest du in der Ausbildung besonders gut können, um sicher in der Küche zu arbeiten?
Situativ
  • Wie gehst du mit Stress um, wenn in der Küche viel los ist und mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigt werden müssen?
  • Wie gehst du damit um, wenn es im Team unterschiedliche Meinungen gibt?
  • Wie reagierst du, wenn etwas nicht direkt klappt oder du Kritik bekommst?
  • Wie schaffst du es, auch bei Kritik oder Fehlern konzentriert zu bleiben?
  • Wie gehst du damit um, wenn du unter Zeitdruck trotzdem sauber und ordentlich arbeiten musst?
  • Was machst du, wenn du eine Aufgabe nicht direkt kannst oder etwas neu lernen musst?

Starke vs. schwache Antwort

Erzähl mal ein bisschen über dich: Was sollten wir über dich wissen?

So besser nicht

Also, ich bin 18 und hab die Realschule abgeschlossen. Ich hab schon mal ein kurzes Praktikum gemacht, da fand ich das Kochen eigentlich ganz interessant. In meiner Freizeit mach ich viel Sport im Verein, das hält mich fit und so. Ansonsten bin ich eher zuverlässig und freundlich, würde ich sagen.

So überzeugst du

Ich bin 18 Jahre alt und habe die Realschule abgeschlossen. Während eines Praktikums in einer Küche konnte ich erste Einblicke ins Kochen gewinnen, was meine Leidenschaft für diesen Beruf geweckt hat. In meiner Freizeit koche ich gerne selbst, experimentiere mit neuen Rezepten und Zutaten. Außerdem mache ich viel Sport im Verein, was mir hilft, konzentriert und belastbar zu bleiben. Ich würde mich als zuverlässig und teamfähig beschreiben.

Die starke Antwort zeigt mehr Begeisterung für den Beruf, gibt konkrete Beispiele und verbindet persönliche Interessen mit den Anforderungen der Ausbildung.

Was hat dich bei deinem Praktikum in der Küche am meisten angesprochen?

So besser nicht

Ja, also das Praktikum war schon ganz okay. Ich fand es gut, wie man da zusammenarbeitet in der Küche und wie alles so organisiert ist. Das hat mich schon interessiert, also wie man die Gerichte vorbereitet und so. Mehr kann ich dazu eigentlich nicht sagen.

So überzeugst du

Am meisten hat mir gefallen, wie das Team in der Küche zusammenarbeitet und jeder seine Aufgaben kennt. Besonders spannend fand ich, wie aus frischen Zutaten Schritt für Schritt leckere Gerichte entstehen und wie wichtig dabei Organisation und Timing sind. Das hat mich motiviert, selbst mehr darüber zu lernen.

Die starke Antwort ist viel konkreter, beschreibt echte Eindrücke und zeigt, dass du die Abläufe verstanden hast und motiviert bist zu lernen.

Was reizt dich an der Ausbildung zum Koch besonders?

So besser nicht

Ja, also der Beruf interessiert mich schon. Ich mag es, mit frischen Zutaten zu arbeiten und kreativ zu sein. Außerdem find ich’s cool, wenn man Leuten mit dem Essen eine Freude machen kann. Das spricht mich halt an.

So überzeugst du

Mich reizt an der Ausbildung vor allem die Kombination aus Kreativität und Handwerk. Ich liebe es, mit frischen regionalen Zutaten zu arbeiten und neue Rezepte auszuprobieren. Es macht mich glücklich, wenn ich mit meinen Gerichten anderen Menschen eine Freude bereiten kann. Außerdem finde ich es spannend, in einem professionellen Team zu lernen und mich ständig weiterzuentwickeln.

Die starke Antwort zeigt, dass du dich mit dem Beruf beschäftigt hast, konkrete Aspekte wichtig findest und motiviert bist, dich weiterzuentwickeln.

Worauf Ausbilder bei Koch/Köchin achten

  • Teamfähigkeit: Du berichtest von Teamarbeit im Praktikum oder Sport und beschreibst, wie du dich einbringst.
  • Selbstbewusstsein: Du nennst deine Stärken klar und gibst Beispiele, wie du mit Stress oder Fehlern umgehst.
  • Kreativität: Du erwähnst, dass du gerne neue Rezepte ausprobierst oder beim Kochen experimentierst.
  • Organisationstalent: Du erklärst, wie du mehrere Aufgaben gleichzeitig im Blick behältst und strukturiert arbeitest.
  • Lernbereitschaft: Du schilderst, wie du bei neuen Aufgaben nachfragst, offen für Kritik bist und dich weiterentwickeln willst.

Häufige Fehler im Gespräch

  • Zu kurze oder sehr allgemeine Antworten ohne Beispiele geben.
  • Keine konkreten Erfahrungen aus Praktika oder Alltag nennen.
  • Unsicher oder wenig motiviert wirken, besonders bei der Frage nach der Motivation.
  • Auf Fragen zur Teamarbeit oder Stress nur knapp oder ausweichend antworten.
  • Sich nicht über den Betrieb oder die Ausbildung informiert haben.

„Warum dieser Beruf?" – so antwortest du überzeugend

  • Die Arbeit ist kreativ, weil du Speisen zusammenstellst und anrichtest.
  • Du lernst, wie man Gerichte aus frischen Zutaten zubereitet und organisierst Abläufe in der Küche.
  • Teamarbeit ist wichtig, du arbeitest eng mit anderen zusammen.
  • Du kannst dich handwerklich betätigen und siehst direkt, was du geschafft hast.

Häufige Fragen

Welche Fragen kommen im Vorstellungsgespräch als Koch/Köchin?

Oft geht es um deine Motivation, Erfahrungen im Team, Umgang mit Stress, Lernbereitschaft und konkrete Beispiele aus Praktika oder Alltag. Auch Fragen zu Organisation und Kreativität sind typisch.

Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung als Koch/Köchin mitbringen?

Du solltest sorgfältig, teamfähig, kreativ und belastbar sein. Organisatorisches Talent, Verantwortungsbewusstsein und Interesse an Lebensmitteln sind ebenfalls wichtig.

Welche Schulfächer sind für die Ausbildung besonders relevant?

Mathematik (z.B. für Mengenberechnungen), Deutsch (für Kommunikation), Chemie (Lebensmittelkunde) und Hauswirtschaftslehre (Zubereitung und Auswahl von Gerichten) helfen dir besonders weiter.

Wie lange dauert die Ausbildung und wie läuft sie ab?

Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet dual statt, also im Betrieb und in der Berufsschule. Du lernst alle Bereiche der Küche kennen und übernimmst mit der Zeit mehr Verantwortung.

Wie sehen die Arbeitszeiten als Koch/Köchin aus?

Du arbeitest oft im Schichtdienst, auch abends, am Wochenende und an Feiertagen. Flexibilität und Belastbarkeit sind daher wichtig.

Welche Entwicklungsmöglichkeiten habe ich nach der Ausbildung?

Du kannst dich zum/zur Küchenmeister/in weiterbilden oder mit Hochschulzugangsberechtigung studieren, z.B. Ernährungswissenschaften oder Ökotrophologie.

Vergütung während der Ausbildung

1. Ausbildungsjahr: 950 € bis 1.200 €, 2. Ausbildungsjahr: 1.050 € bis 1.300 €, 3. Ausbildungsjahr: 1.150 € bis 1.462 €

Karrierewege nach der Ausbildung

Nach der Ausbildung eröffnen sich Möglichkeiten, sich zum Küchenmeister oder Ausbilder weiterzubilden und Verantwortung für ein Küchenteam zu übernehmen. Auch der Weg zu einem Studium im Bereich Ernährungswissenschaft oder Ökotrophologie steht offen.

Herausforderungen im Beruf

Der Beruf verlangt einen langen Einsatz auf den Beinen und kann körperlich sehr anstrengend sein.

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