Maler und Lackierer/Malerin und Lackiererin Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung
Was machen Maler und Lackierer/Malerin und Lackiererin Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung?
Der Arbeitsalltag von Maler/innen und Lackierer/innen - Gestaltung und Instandhaltung umfasst das Vorbereiten von Oberflächen, das präzise Auftragen von Farben und Lacken sowie das Ausbessern von Wandflächen. Sie gestalten Innenräume mit vielfältigen Techniken und sorgen dafür, dass Fassaden und Holzmaterialien wetterfest und ansprechend bleiben. Dabei kommen praktische Fähigkeiten im Umgang mit Werkzeugen und Materialien ständig zum Einsatz.
Wichtige Fähigkeiten
Wichtige Schulfächer
Mathematik unterstützt beim genauen Berechnen von Farbmengen und Mischverhältnissen. Chemie vermittelt Verständnis für die Eigenschaften von Farben und Untergründen. Werken oder Technik fördert den sicheren Umgang mit Werkzeugen und das technische Verständnis für Skizzen und Pläne.
Tätigkeitsfeld
Beispiel-Vorstellungsgespräch
So könnte dein Gespräch als Maler und Lackierer/Malerin und Lackiererin Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung mit vorstell.bar aussehen.
Vorstellungsgespräch als Maler und Lackierer/Malerin und Lackiererin Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung: Fragen & Vorbereitung
Im Vorstellungsgespräch als Maler/in und Lackierer/in Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung will der Betrieb sehen, dass du handwerklich geschickt bist, sorgfältig arbeitest und Teamgeist mitbringst. Rechne mit Fragen zu deinen praktischen Erfahrungen, Motivation und Umgang mit Herausforderungen.
Typische Interviewfragen
- Erzähl mal ein bisschen über dich.
- Was hat dir bei deinem Aushilfsjob am Wochenende am meisten gefallen?
- Wo hast du beim Malen, Streichen oder anderen handwerklichen Aufgaben noch Unsicherheiten?
- Was reizt dich an der Ausbildung zum Maler und Lackierer besonders?
- Was ist dir beim Arbeiten im Team wichtig?
- Wie sind deine Noten in Mathe und Deutsch ausgefallen?
- Hast du schon gemerkt, dass dir genaues Arbeiten oder etwas mit den Händen zu machen liegt?
- Hast du schon einmal auf einer Baustelle, in einer Werkstatt oder in einem ähnlichen Umfeld mitgearbeitet?
- Wie bist du bei praktischen Aufgaben mit Anleitungen oder genauen Vorgaben zurechtgekommen?
- Wie gehst du damit um, wenn es mal stressig wird oder du mehrere Dinge gleichzeitig erledigen musst?
- Wie gehst du in der Gruppe mit Problemen um oder wenn du mit jemandem nicht so gut klarkommst?
- Wie gehst du vor, wenn beim ersten Versuch etwas nicht ganz sauber klappt?
- Wie würdest du an eine neue Aufgabe herangehen, wenn du sie noch nie gemacht hast?
- Was machst du, wenn dir ein Kollege oder eine Kollegin bei der Arbeit mal auf die Nerven geht?
Starke vs. schwache Antwort
Erzähl mal ein bisschen über dich.
Ich bin 16 Jahre alt und hab gerade meinen Realschulabschluss gemacht. Ich habe schon ein bisschen Praxiserfahrung durch einen Aushilfsjob am Wochenende. In meiner Freizeit beschäftige ich mich viel mit Computer und Internet. Ich bin eigentlich ganz freundlich und zuverlässig.
Ich bin 16 Jahre alt und habe gerade meinen Realschulabschluss gemacht. Während der Schulzeit habe ich durch einen Aushilfsjob am Wochenende erste praktische Erfahrungen gesammelt, bei denen ich gelernt habe, zuverlässig zu sein und im Team zu arbeiten. In meiner Freizeit interessiere ich mich besonders für Computer und das Internet, was mir auch beim Lernen neuer Dinge hilft. Außerdem würde ich mich als freundlich und verantwortungsbewusst beschreiben.
Die starke Antwort gibt konkrete Beispiele für Zuverlässigkeit und Teamarbeit und verbindet Hobbys mit Lernbereitschaft. Das wirkt überzeugender und persönlicher.
Was hat dir bei deinem Aushilfsjob am Wochenende am meisten gefallen?
Am meisten mochte ich, dass ich was machen konnte und nicht nur rumsaß. Die Arbeit war irgendwie abwechslungsreich und die Leute waren auch nett. Mehr kann ich dazu nicht so genau sagen.
Am meisten hat mir gefallen, dass die Arbeit abwechslungsreich war und ich verschiedene Aufgaben übernehmen konnte. Es hat Spaß gemacht, aktiv mitzuhelfen und Teil eines Teams zu sein. Besonders gut fand ich auch den Umgang mit den Kollegen, weil das Arbeiten dadurch angenehmer wurde.
Die starke Antwort zeigt, dass du Freude an Teamarbeit und Abwechslung hast und gibt Beispiele, warum dir die Arbeit gefallen hat. Das macht deine Motivation greifbarer.
Wie sind deine Noten in Mathe und Deutsch ausgefallen?
Meine Noten sind so okay, nicht super aber auch nicht schlecht. In Mathe bin ich eigentlich ganz gut, und Deutsch geht auch so klar, würde ich sagen.
In Mathe habe ich gute Noten bekommen, weil mir das logische Denken liegt und ich gerne Probleme löse. In Deutsch sind meine Noten ebenfalls solide, was mir beim Verstehen von Texten und beim Schreiben hilft – Fähigkeiten, die auch im Beruf wichtig sind.
Die starke Antwort erklärt, warum die Fächer wichtig sind, und zeigt, dass du den Bezug zur Ausbildung verstehst.
Worauf Ausbilder bei Maler und Lackierer/Malerin und Lackiererin Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung achten
- Teamfähigkeit: Du berichtest von guten Erfahrungen im Team und beschreibst, wie du mit Konflikten umgehst.
- Sorgfalt: Du betonst, dass dir genaues und sauberes Arbeiten wichtig ist und gibst Beispiele.
- Selbstbewusstsein: Du sprichst klar über deine Stärken und bist offen für neue Aufgaben.
- Lernbereitschaft: Du zeigst, dass du bei Unsicherheiten nachfragst oder dich verbessern willst.
- Freundlichkeit: Du trittst höflich, offen und respektvoll im Gespräch auf.
Häufige Fehler im Gespräch
- Zu kurze und unstrukturierte Antworten ohne Beispiele geben.
- Unsicher oder zögerlich wirken, statt selbstbewusst zu sprechen.
- Keine konkreten Erfahrungen oder Stärken nennen.
- Nicht auf typische Fragen vorbereitet sein und wenig über den Beruf wissen.
- Unsicherheiten nicht positiv darstellen oder keine Ideen zur Verbesserung zeigen.
„Warum dieser Beruf?" – so antwortest du überzeugend
- Die Arbeit ist vielseitig: Du gestaltest Innenräume und Fassaden mit Farben, Tapeten und verschiedenen Techniken.
- Du kannst kreativ sein und siehst am Ende direkt, was du geschaffen hast.
- Du arbeitest praktisch mit den Händen und lernst, wie man Untergründe vorbereitet und Schäden ausbessert.
- Du trägst dazu bei, Gebäude zu schützen und Energie zu sparen, zum Beispiel durch Dämmung.
Häufige Fragen
Welche Fragen kommen im Vorstellungsgespräch als Maler und Lackierer/Malerin und Lackiererin Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung?
Es werden Fragen zu deinen praktischen Erfahrungen, deinen Stärken und Schwächen, deiner Motivation für den Beruf, zum Umgang mit Stress und Teamarbeit sowie zu deinen Noten in Mathe und Deutsch gestellt.
Welche Eigenschaften sind im Beruf besonders wichtig?
Sorgfalt, handwerkliches Geschick, Teamfähigkeit, Sinn für Ästhetik, Umsicht und körperliche Fitness sind besonders wichtig.
Wie lange dauert die Ausbildung und wie läuft sie ab?
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet dual statt – also im Betrieb und in der Berufsschule.
Was macht man als Maler und Lackierer genau?
Du gestaltest und behandelst Wände, Decken, Böden und Fassaden, setzt verschiedene Maltechniken ein, bereitest Untergründe vor, besserst Schäden aus und schützt Materialien wie Holz durch Lacke oder Lasuren.
Welche Schulfächer sind für die Ausbildung besonders wichtig?
Mathematik, Chemie und Werken/Technik sind hilfreich, zum Beispiel für das Berechnen von Mischungsverhältnissen oder den Umgang mit Werkzeugen.
Wie sieht der Arbeitsalltag in diesem Beruf aus?
Du arbeitest auf Baustellen, in Gebäuden oder Werkstätten, bereitest Flächen vor, streichst, lackierst, tapezierst und bist oft im Team unterwegs.
Vergütung während der Ausbildung
1. Ausbildungsjahr: 850 €, 2. Ausbildungsjahr: 935 €, 3. Ausbildungsjahr: 1.100 €
Karrierewege nach der Ausbildung
Nach der Ausbildung eröffnen sich Chancen für eine Weiterbildung zum Maler- und Lackierermeister oder die Spezialisierung im Bereich der Oberflächentechnik. Alternativ ist durch eine Hochschulzugangsberechtigung ein Studium in verwandten Bereichen wie Innenarchitektur möglich.
Herausforderungen im Beruf
Der Beruf erfordert körperliche Ausdauer und den Umgang mit unterschiedlichen Materialien unter zum Teil ungünstigen Bedingungen.