Sonstige schulische Ausbildung

Pflegefachmann/Pflegefachfrau (Ausbildung)

Pflegefachmann/Pflegefachfrau (Ausbildung) in der Ausbildung betreut einfühlsam eine ältere Patientin im Pflegeheim – Aquarell-Illustration
3 Jahre dual (Betrieb + Berufsschule)
Mittlerer Bildungsabschluss
teilweise Wochenendarbeit
in Patientenzimmern von Krankenstationen, in Untersuchungs-, Behandlungs- und Pflegearbeitsräumen, in Patientenwohnungen (bei ambulanter Pflege), in Wohn-, Untersuchungs-, Aufenthaltsräumen von Gemeinschaftseinrichtungen, in Büroräumen oder Stationszimmern

Was machen Pflegefachmann/Pflegefachfrau (Ausbildung)?

Pflegefachmann/-frau (Ausbildung) kümmert sich täglich um Menschen aller Altersgruppen und unterstützt sie bei der Bewältigung von Krankheit, Verletzung oder Alter. Dabei gehört das Planen und Dokumentieren der Pflege ebenso zum Alltag wie das Verabreichen von Medikamenten und das Anleiten von Hilfskräften. Zusätzlich steht die Beratung von Betroffenen und deren Familien im Fokus, um ihre Selbstständigkeit so lange wie möglich zu erhalten.

Wichtige Fähigkeiten

Einfühlungsvermögen und KontaktfähigkeitSorgfalt und VerantwortungsbewusstseinPsychische StabilitätVerschwiegenheit

Wichtige Schulfächer

Fächer wie Biologie vermitteln wichtige Grundlagen über den menschlichen Körper und Krankheiten, die im Pflegealltag gebraucht werden. Deutsch unterstützt bei Kommunikation mit Patienten und Dokumentation. Werken kann hilfreich sein, um praktische Fähigkeiten zu entwickeln, die im Ausbildungsalltag gebraucht werden.

Tätigkeitsfeld

HeilerziehungspflegeSonderpädagogikSozialberatung-arbeitInformationsbeschaffung-erschließung-aufbereitungArzthilfePraxisorganisation-verwaltungKranken-AltenpflegeGeburtshilfe

Beispiel-Vorstellungsgespräch

So könnte dein Gespräch als Pflegefachmann/Pflegefachfrau (Ausbildung) mit vorstell.bar aussehen.

Ergebnis: 6/10 – Ausbaufähig
KI-Interviewer
Hallo, ich bin Julia, Ihre Ausbilderin. Schön, dass Sie da sind. Wie war Ihre Anfahrt heute?
Bewerber/in
Hallo Julia, ja also die Anfahrt war ganz okay, nichts Besonderes. Bin gut durchgekommen, danke der Nachfrage!
KI-Interviewer
Das freut mich. Erzähl Sie doch mal ein bisschen über sich und was Ihnen an der Ausbildung zur Pflegefachkraft wichtig ist?
Bewerber/in
Ja, also ich bin 18 und hab meinen Realschulabschluss. Mir ist wichtig, dass der Beruf vielseitig ist und man mit Menschen zu tun hat. Ich finde das ganz interessant und will einfach mal was Praktisches machen.
6/10
KI-Interviewer
Das ist ein guter Einstieg, danke. Welche praktischen Erfahrungen haben Sie denn schon gemacht, und was haben Sie dabei über sich selbst gelernt?
Bewerber/in
Also, ich hatte mal ein kurzes Schulpraktikum, da hab ich ein bisschen reingeschnuppert. War ganz okay, hab gemerkt, dass ich eigentlich ganz gut mit Leuten klarkomme. Mehr so grob, aber ja, das hat mir schon gefallen.
KI-Interviewer
Das ist ein guter Anfang. Was genau haben Sie in dem Praktikum gemacht, und was war dabei für Sie am interessantesten?
Bewerber/in
Ja, also ich hab da halt ein bisschen bei der Betreuung geholfen und so, mehr so Grundsachen. Am interessantesten fand ich eigentlich, dass man mit den Leuten viel zu tun hat und wie unterschiedlich das alles ist. Mehr kann ich dazu nicht sagen.
6/10
KI-Interviewer
Das klingt gut. Was glauben Sie, braucht man in der Pflege besonders, wenn man mit unterschiedlichen Menschen und auch mit Belastung im Alltag umgehen muss?
Bewerber/in
Ja, also ich denke, man braucht auf jeden Fall Geduld und Einfühlungsvermögen, weil die Leute ja oft Unterstützung brauchen. Außerdem sollte man zuverlässig sein und auch ein bisschen psychisch stabil, damit man mit dem Stress klarkommt. So hab ich das jedenfalls verstanden.
KI-Interviewer
Das klingt nach einem guten Verständnis für den Beruf. Wie würden Sie reagieren, wenn ein Mensch in Ihrer Betreuung einmal ungeduldig oder schwierig wird?
Bewerber/in
Ja, also ich würde versuchen, ruhig zu bleiben und freundlich zu bleiben, auch wenn's mal schwierig wird. Man muss ja auch verstehen, dass die Leute manchmal einfach nicht so können oder sich unwohl fühlen. Deshalb ist es wichtig, geduldig zu sein.
10/10
KI-Interviewer
Das ist eine gute Haltung. Was würden Sie machen, wenn Sie in einer Situation merken, dass Sie selbst unsicher sind und noch Unterstützung brauchen?
Bewerber/in
Also, dann würde ich auf jeden Fall jemanden fragen, der mehr Erfahrung hat. Ich bin ja noch am Lernen und da ist es wichtig, Hilfe zu holen, wenn man sich unsicher fühlt. So kann man auch besser werden.
7/10
KI-Interviewer
Das ist genau der richtige Umgang damit. Eine Frage habe ich noch: Wie würden Sie mit Kritik umgehen, wenn Ihnen jemand im Team sagt, dass etwas anders besser gewesen wäre?
Bewerber/in
Ja, also ich würde die Kritik schon annehmen und versuchen, daraus zu lernen. Man will ja besser werden, und wenn jemand einem Tipps gibt, kann das ja nur helfen. Wichtig ist, das nicht persönlich zu nehmen.
KI-Interviewer
Das ist eine gute Einstellung. Wie würden Sie mit Kritik umgehen, wenn sie direkt im Team kommt und vielleicht etwas deutlicher formuliert ist?
Bewerber/in
Ja, also auch dann würde ich versuchen, nicht gleich sauer zu sein, sondern einfach drüber nachzudenken. Klar, manchmal ist's nicht so nett gesagt, aber wichtig ist ja, was man daraus mitnimmt. Ich bleib da eigentlich ganz ruhig.
6/10
KI-Interviewer
Vielen Dank, das klingt nach einer guten Haltung. Was war bislang die größte Herausforderung für Sie, wenn Sie mit anderen Menschen zusammengearbeitet haben?
Bewerber/in
Also, ich denke, manchmal ist es nicht so einfach, immer die richtige Kommunikation zu finden. Aber ich versuch halt, freundlich zu sein und zuzuhören. Das klappt meistens ganz gut, denke ich.
6/10
KI-Interviewer
Danke, das ist ein wichtiger Punkt in der Pflege. Wie gehen Sie damit um, wenn es im Team einmal unterschiedliche Meinungen gibt?
Bewerber/in
Ja, also dann würde ich versuchen, ruhig zu bleiben und zuzuhören, was die anderen sagen. Man kann ja nicht immer einer Meinung sein, aber man sollte sich schon respektvoll austauschen. So hab ich das verstanden.
6/10
KI-Interviewer
Danke, das ist ein wichtiger Punkt in der Pflege. Was würden Sie tun, wenn es im Team einmal ein Missverständnis gibt?
Bewerber/in
Ja, also dann würde ich versuchen, das Missverständnis anzusprechen und zu klären. Manchmal hilft einfach, nochmal miteinander zu reden, damit alle auf dem gleichen Stand sind. So vermeidet man oft Probleme.
5/10
KI-Interviewer
Danke, das ist wichtig, damit es im Team gut läuft. Welche schulischen Fächer oder Themen liegen Ihnen besonders gut, und in welchen Bereichen mussten Sie sich eher anstrengen?
Bewerber/in
Also, Mathe geht bei mir eigentlich ganz gut, und Deutsch auch so halbwegs. In manchen Fächern musste ich schon mehr aufpassen, aber insgesamt sind meine Noten solide. Ich hab nicht super viele Probleme gehabt.
6/10
KI-Interviewer
Das ist ein solides Bild, danke. Wenn Sie in einem Fach mal nicht sofort mitkommen, wie gehen Sie dann damit um?
Bewerber/in
Ja, also dann versuch ich meistens, nochmal extra zu üben oder jemanden zu fragen. Manchmal hilft es auch, einfach dran zu bleiben und nicht gleich aufzugeben. So klappt das dann meistens.
6/10
KI-Interviewer
Das klingt nach einer guten Arbeitsweise. Haben Sie noch Fragen an mich?
Bewerber/in
Ja, also ich wollte fragen, wie die Arbeitszeiten ungefähr sind und ob man oft am Wochenende arbeiten muss?
7/10
KI-Interviewer
Im Pflegebereich können die Arbeitszeiten je nach Einrichtung und Bereich unterschiedlich sein, und Wochenenddienste kommen oft vor. Haben Sie noch eine andere Frage?
Bewerber/in
Ja, also ich wollte noch wissen, ob man während der Ausbildung auch viel praktische Erfahrung in verschiedenen Bereichen sammeln kann?
7/10
Ergebnis: 4/10 – Ausbaufähig
KI-Interviewer
Hallo, ich bin Julia, Ihre Ausbilderin. Schön, dass Sie da sind. Haben Sie gut hergefunden?
Bewerber/in
Ja, also... ich glaube schon. War nicht so schwer, denke ich. Danke.
KI-Interviewer
Kein Problem, lassen Sie sich Zeit. Erzählen Sie doch bitte ein bisschen über sich.
Bewerber/in
Ähm, ja... also ich bin 17 und hab die Realschule gemacht. In meiner Freizeit chill ich meist mit Freunden. Mehr gibt's eigentlich nicht so viel zu sagen.
5/10
KI-Interviewer
Danke, das gibt mir schon mal einen ersten Eindruck. Mich interessiert noch: Welche Fächer sind Ihnen in der Schule besonders leichtgefallen?
Bewerber/in
Ähm, also... Mathe ging so, und Sport war auch okay. Sonst nix Besonderes, glaub ich.
5/10
KI-Interviewer
Mathe und Sport sind schon mal ein guter Anfang. Welche Noten haben Sie denn dort ungefähr gehabt?
Bewerber/in
Ähm, keine Ahnung genau, so mittelmäßig halt. Nicht schlecht, aber auch nicht super gut. Mehr kann ich dazu nicht sagen.
5/10
KI-Interviewer
Das ist völlig in Ordnung. Dann wechseln wir kurz den Blick: Was hat Sie denn an der Pflegeausbildung gereizt?
Bewerber/in
Also... mir wurde die Ausbildung empfohlen. Und ich dachte, ich probier das einfach mal. Mehr weiß ich eigentlich nicht so genau.
3/10
KI-Interviewer
Verstanden. Was würde Sie denn an der Pflegeausbildung trotzdem interessieren, wenn Sie noch nicht genau wissen, was Sie erwartet?
Bewerber/in
Hmm, keine Ahnung... vielleicht, dass man mit Leuten zu tun hat. Oder so. Mehr fällt mir grad nicht ein.
6/10
KI-Interviewer
Das ist ein guter Anfang, gerade in der Pflege ist der Kontakt mit Menschen natürlich wichtig. Was ist Ihnen im Umgang mit anderen Menschen besonders wichtig?
Bewerber/in
Ähm, ja... dass man nett ist, denke ich. Und nicht so doof zu denen. Mehr fällt mir grad nicht ein.
3/10
KI-Interviewer
Das ist mir zu allgemein. Können Sie mir eine Situation nennen, in der Sie mit jemandem gut klargekommen sind, auch wenn es schwierig war?
Bewerber/in
Ähm, ja... also, letztes Jahr in der Schule gab's mal Streit in der Gruppe, und ich hab versucht, ruhig zu bleiben. War nicht so einfach, aber hat irgendwie geklappt. Mehr fällt mir nicht ein.
4/10
KI-Interviewer
Das war ein guter Ansatz, gerade ruhig zu bleiben ist wichtig. Können Sie mir noch sagen, wie Sie reagieren, wenn es in einer Gruppe mal wirklich stressig wird?
Bewerber/in
Ähm, ich versuch dann meistens, mich bisschen zurückzuziehen. Ist einfacher für mich. Mehr kann ich dazu nicht sagen.
4/10
KI-Interviewer
Das ist nachvollziehbar. Gerade in der Pflege ist es aber wichtig, in angespannten Situationen nicht direkt aus dem Gespräch zu gehen — wie gehen Sie damit um, wenn Sie trotz Stress ansprechbar bleiben müssen?
Bewerber/in
Hm... keine Ahnung, ich versuch's dann halt irgendwie. Vielleicht tief durchatmen oder so. Ich weiß nicht genau, ob das reicht.
4/10
KI-Interviewer
Tief durchatmen ist schon ein guter erster Schritt. Wenn es im Team oder im Kontakt mit Patienten stressig wird, was würden Sie dann konkret tun, damit Sie ruhig bleiben und weitermachen können?
Bewerber/in
Ähm... vielleicht kurz an was anderes denken? Oder einfach still sein und zuhören? Mehr fällt mir nicht ein.
4/10
KI-Interviewer
Das klingt nach einem guten ersten Umgang mit Stress. Ich möchte noch etwas anderes von Ihnen wissen: Wie würde es Ihnen damit gehen, wenn Sie einer Person helfen müssen, die gerade ungeduldig oder schlecht gelaunt ist?
Bewerber/in
Ähm, ja... das wäre schon schwierig für mich. Aber ich würde versuchen, nett zu bleiben, glaub ich. Mehr kann ich dazu nicht sagen.
4/10
KI-Interviewer
Danke, das ist ehrlich. Bei der Pflege ist genau das wichtig: ruhig bleiben und trotzdem zugewandt sein. Haben Sie noch Fragen an mich?
Bewerber/in
Ähm, nee... eigentlich nicht. Danke.
4/10

Vorstellungsgespräch als Pflegefachmann/Pflegefachfrau (Ausbildung): Fragen & Vorbereitung

Im Vorstellungsgespräch zur Ausbildung als Pflegefachmann/Pflegefachfrau will dein Betrieb sehen, dass du Einfühlungsvermögen, Verantwortungsbewusstsein und Interesse an Menschen mitbringst. Rechne mit Fragen zu deinen Erfahrungen, deiner Motivation und wie du mit Herausforderungen umgehst.

Typische Interviewfragen

Persönlich
  • Erzähl mal ein bisschen über dich und was dir an der Ausbildung zur Pflegefachkraft wichtig ist.
  • Was war bisher die größte Herausforderung für dich, wenn du mit anderen Menschen zusammengearbeitet hast?
  • Welche schulischen Fächer oder Themen liegen dir besonders gut, und in welchen Bereichen musstest du dich eher anstrengen?
  • Wenn du in einem Fach mal nicht sofort mitkommst, wie gehst du dann damit um?
  • Hast du noch Fragen an mich?
Fachlich
  • Welche praktischen Erfahrungen hast du schon gemacht und was hast du dabei über dich gelernt?
  • Was genau hast du in deinem Praktikum gemacht und was war dabei für dich am interessantesten?
  • Was glaubst du, braucht man in der Pflege besonders, wenn man mit unterschiedlichen Menschen und Belastung umgehen muss?
Situativ
  • Wie würdest du reagieren, wenn ein Mensch in deiner Betreuung ungeduldig oder schwierig wird?
  • Was würdest du machen, wenn du in einer Situation unsicher bist und Unterstützung brauchst?
  • Wie gehst du mit Kritik um, wenn dir jemand im Team sagt, dass etwas anders besser gewesen wäre?
  • Wie gehst du damit um, wenn es im Team unterschiedliche Meinungen gibt?

Starke vs. schwache Antwort

Erzähl mal ein bisschen über dich und was dir an der Ausbildung zur Pflegefachkraft wichtig ist.

So besser nicht

Ja, also ich bin 18 und hab meinen Realschulabschluss. Mir ist wichtig, dass der Beruf vielseitig ist und man mit Menschen zu tun hat. Ich finde das ganz interessant und will einfach mal was Praktisches machen.

So überzeugst du

Ich bin 18 Jahre alt und habe meinen Realschulabschluss gemacht. Mir ist an der Ausbildung wichtig, dass sie abwechslungsreich ist und ich täglich mit Menschen arbeiten kann. Ich möchte gerne praktisch arbeiten und dabei helfen, anderen Menschen den Alltag zu erleichtern.

Die starke Antwort zeigt echtes Interesse am Beruf, gibt einen Bezug zur täglichen Arbeit und betont den Wunsch, anderen zu helfen.

Welche praktischen Erfahrungen hast du schon gemacht und was hast du dabei über dich gelernt?

So besser nicht

Also, ich hatte mal ein kurzes Schulpraktikum, da hab ich ein bisschen reingeschnuppert. War ganz okay, hab gemerkt, dass ich eigentlich ganz gut mit Leuten klarkomme. Mehr so grob, aber ja, das hat mir schon gefallen.

So überzeugst du

Ich habe ein Schulpraktikum in einer Pflegeeinrichtung gemacht, wo ich bei der Betreuung von Bewohnern geholfen habe. Dabei habe ich gelernt, dass ich gut auf Menschen eingehen kann und es mir Freude macht, sie zu unterstützen. Das hat mich darin bestärkt, diesen Beruf zu wählen.

Die starke Antwort ist konkreter, nennt Beispiele und zeigt, was du aus der Erfahrung mitgenommen hast.

Was genau hast du in deinem Praktikum gemacht und was war dabei für dich am interessantesten?

So besser nicht

Ja, also ich hab da halt ein bisschen bei der Betreuung geholfen und so, mehr so Grundsachen. Am interessantesten fand ich eigentlich, dass man mit den Leuten viel zu tun hat und wie unterschiedlich das alles ist. Mehr kann ich dazu nicht sagen.

So überzeugst du

Im Praktikum habe ich die Bewohner beim Essen unterstützt, Gespräche geführt und bei kleinen Aktivitäten geholfen. Besonders spannend fand ich, wie unterschiedlich die Bedürfnisse der Menschen sind und wie wichtig es ist, individuell auf sie einzugehen.

Die starke Antwort beschreibt konkrete Tätigkeiten und hebt hervor, was dich besonders interessiert hat.

Worauf Ausbilder bei Pflegefachmann/Pflegefachfrau (Ausbildung) achten

  • Freundlichkeit: Du begrüßt offen, antwortest höflich und bleibst auch bei schwierigen Fragen freundlich.
  • Selbstbewusstsein: Du sprichst ruhig, formulierst klar und gibst auch bei Unsicherheiten ehrliche Antworten.
  • Klarheit: Deine Antworten sind strukturiert, du gibst Beispiele und erklärst deine Gedanken nachvollziehbar.
  • Vorbereitung: Du kennst Aufgaben und Anforderungen der Ausbildung und bringst eigene Erfahrungen ein.
  • Teamfähigkeit: Du schilderst, wie du mit anderen zusammenarbeitest und auf unterschiedliche Meinungen eingehst.

Häufige Fehler im Gespräch

  • Zu allgemein oder unkonkret antworten, ohne Beispiele zu nennen.
  • Keine eigenen Fragen stellen und wenig Interesse zeigen.
  • Unsicher oder zögerlich wirken, ohne eigene Stärken zu nennen.
  • Unvorbereitet ins Gespräch gehen und wenig über die Ausbildung wissen.
  • Schwierige Situationen oder Herausforderungen nur oberflächlich beschreiben.

„Warum dieser Beruf?" – so antwortest du überzeugend

  • Du arbeitest direkt mit Menschen aller Altersgruppen und kannst ihnen im Alltag helfen.
  • Die Aufgaben sind abwechslungsreich: von Pflege über Beratung bis zur Organisation.
  • Du übernimmst Verantwortung und trägst zur Gesundheit und Lebensqualität anderer bei.
  • Die Ausbildung bietet viele Möglichkeiten für Weiterbildung und beruflichen Aufstieg.

Häufige Fragen

Welche Fragen kommen im Vorstellungsgespräch als Pflegefachmann/Pflegefachfrau (Ausbildung)?

Es geht oft um deine Motivation, praktische Erfahrungen, deine Stärken, Umgang mit Herausforderungen und Teamarbeit. Auch Fragen zu Arbeitszeiten und zum Berufsalltag sind typisch.

Welche Eigenschaften sind in der Pflege besonders wichtig?

Einfühlungsvermögen, Verantwortungsbewusstsein, psychische Stabilität, Verschwiegenheit und Sorgfalt sind besonders gefragt.

Wie lange dauert die Ausbildung und welchen Abschluss brauche ich?

Die Ausbildung dauert 3 Jahre und du brauchst in der Regel einen mittleren Bildungsabschluss.

Welche Aufgaben habe ich während der Ausbildung?

Du pflegst und betreust Menschen, planst und dokumentierst Pflege, führst ärztliche Anweisungen aus und berätst Patienten sowie Angehörige.

Wie hoch ist die Ausbildungsvergütung?

Im ersten Jahr bekommst du etwa 1.491 € brutto pro Monat, im zweiten Jahr 1.552 € und im dritten Jahr 1.653 € (nach TVAöD-Pflege).

Wie kann ich mich gut auf das Gespräch vorbereiten?

Informiere dich über den Beruf, überlege dir Beispiele aus Praktika oder Schule, übe klare Antworten und bereite eigene Fragen an den Betrieb vor.

Vergütung während der Ausbildung

Die Zahlung einer Ausbildungsvergütung ist durch Gesetz verbindlich vorgeschrieben. Während einer Ausbildung bei einem Ausbildungsträger, der unter den Geltungsbereich eines Tarifvertrages des öffentlichen Dienstes fällt, erhalten die Auszubildenden beispielsweise folgende Ausbildungsentgelte (monatlich brutto): 1. Ausbildungsjahr: 1.491 € 2. Ausbildungsjahr: 1.552 € 3. Ausbildungsjahr: 1.653 € Quelle: Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes - Allgemeiner Teil und Besonderer Teil Pflege (TVAöD-Pflege) Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Karrierewege nach der Ausbildung

Nach der Ausbildung eröffnen sich vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten, etwa als Fachkraft für Spezialgebiete wie Geriatrie oder Intensivpflege. Auch ein Studium im Bereich Pflegewissenschaften oder Gesundheitsmanagement bietet Wege, um Verantwortung und Leitung zu übernehmen.

Herausforderungen im Beruf

Der Beruf verlangt körperliche und emotionale Belastbarkeit, weil Pflege oft auch mit Stress und sensiblen Lebenssituationen verbunden ist.

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