Handwerk

Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement

Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement in der Ausbildung organisiert Unterlagen am Schreibtisch und tippt am Computer im hellen Büro – Aquarell-Illustration
3 Jahre dual (Betrieb + Berufsschule)
Überwiegend Hochschulreife
In der Regel werktags
Betriebliche Arbeitsplätze

Was machen Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement?

Kaufleute für Büromanagement kümmern sich um die Organisation im Büroalltag. Sie erstellen wichtige Dokumente und Präsentationen, koordinieren Termine und vorbereiten Besprechungen. Dazu gehört auch die Kommunikation mit Kunden und die Bearbeitung von Rechnungen sowie die Planung von Dienstreisen.

Wichtige Fähigkeiten

Organisatorische FähigkeitenFlexibilitätKaufmännisches DenkenKunden- und ServiceorientierungSorgfalt sowie mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen

Wichtige Schulfächer

Fächer wie Deutsch sind wichtig, um professionelle Texte und Schriftstücke zu verfassen. Mathematik hilft dabei, Zahlen zu verstehen und Rechnungen zu erstellen. Englisch erleichtert die Kommunikation mit internationalen Partnern. Wirtschaft liefert Basiswissen über Unternehmen und Finanzen.

Tätigkeitsfeld

PersonalwesenVertriebVerkaufInformationsbeschaffung-erschließung-aufbereitungFinanz- und RechnungswesenBüromanagement-organisation

Beispiel-Vorstellungsgespräch

So könnte dein Gespräch als Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement mit vorstell.bar aussehen.

Ergebnis: 7/10 – Gut
KI-Interviewer
Hallo, ich bin Julia, Ihre Ausbilderin bei OfficePro Solutions. Schön, dass Sie da sind. Haben Sie gut hergefunden?
Bewerber/in
Ja, also ich bin ganz gut hier angekommen, danke. Der Weg war auch nicht so kompliziert. Freut mich, Sie kennenzulernen!
KI-Interviewer
Freut mich auch. Dann erzählen Sie mir doch mal ein bisschen über sich: Was ist Ihnen bei einer Ausbildung und im Arbeitsalltag besonders wichtig?
Bewerber/in
Ja, also mir ist schon wichtig, dass ich zuverlässig sein kann und Sachen gut organisiert bekomme. Ich mag es, wenn der Alltag nicht total chaotisch ist und man so ein bisschen den Überblick behält. Außerdem find ich es cool, wenn man im Team klar kommt und die Kollegen nett sind.
7/10
KI-Interviewer
Das klingt nach einer guten Grundlage für Büromanagement. Wie gehen Sie vor, wenn mehrere Dinge gleichzeitig organisiert werden müssen und etwas Wichtiges dazwischenkommt?
Bewerber/in
Also, ich würde dann erstmal schauen, was am wichtigsten oder am dringendsten ist. Dann versuch ich, das zuerst zu erledigen und die anderen Sachen so gut wie möglich zu planen. Man muss ja flexibel bleiben, wenn was dazwischenkommt.
6/10
KI-Interviewer
Das klingt schon sehr strukturiert. Mich würde noch interessieren: Welche Fächer sind Ihnen in der Schule besonders leichtgefallen, und in welchen Fächern mussten Sie sich mehr anstrengen?
Bewerber/in
Ja, also Mathe ging bei mir eigentlich ganz gut, da hatte ich meistens solide Noten. Deutsch war auch okay, vor allem wenn’s um Lesen und Schreiben ging. Bei manchen Fächern wie zum Beispiel Englisch musste ich mich schon mehr anstrengen, weil das nicht so mein Lieblingsfach war.
KI-Interviewer
Mathe und Deutsch klingen schon mal gut, das passt für Büromanagement. In Englisch mussten Sie sich mehr anstrengen — was haben Sie gemacht, um sich dort zu verbessern?
Bewerber/in
Ja, also ich hab dann meistens versucht, mehr zu üben, also so Vokabeln lernen und auch mal Texte lesen. Manchmal hab ich mir auch Videos oder so angeschaut, um das besser zu verstehen. Aber das war halt eher so nebenbei, nicht super viel Aufwand.
6/10
KI-Interviewer
Das ist ein guter Weg, um dranzubleiben. Wenn es in der Schule oder im Praktikum mal stressig wird, wie reagieren Sie dann, damit Sie den Überblick behalten?
Bewerber/in
Also, wenn es stressig wird, versuche ich erst mal ruhig zu bleiben und mir dann 'ne Liste zu machen, was alles wichtig ist. So kann ich die Sachen dann besser sortieren und nach und nach abarbeiten. Meistens hilft das, damit ich nicht den Überblick verliere.
7/10
KI-Interviewer
Das klingt nach einer guten Strategie. Und weil Sie beim Organisieren und Priorisieren schon einen sicheren Eindruck machen: Wie kommen Sie mit Rückmeldungen klar, wenn Ihnen jemand sagt, dass etwas noch nicht ganz passt?
Bewerber/in
Ja, also ich nehme Rückmeldungen eigentlich ganz gut an. Wenn mir jemand sagt, dass was nicht ganz passt, versuch ich, das zu verstehen und dann besser zu machen. Ich find das wichtig, damit man sich verbessert und nicht immer die gleichen Fehler macht.
7/10
KI-Interviewer
Das ist eine gute Haltung. Was war Ihr bisher schönstes praktisches Erlebnis, zum Beispiel bei einem Praktikum oder einer anderen Tätigkeit, und was haben Sie dabei gelernt?
Bewerber/in
Ja, also ich hatte mal so 'nen Aushilfsjob am Wochenende, das war ganz okay. Da hab ich gemerkt, wie wichtig es ist, zuverlässig zu sein und gut mit Leuten umzugehen. Das fand ich eigentlich ganz interessant, auch wenn es jetzt nicht mega speziell war.
7/10
KI-Interviewer
Das klingt nach einer wertvollen Erfahrung. Was genau hat Ihnen an dem Aushilfsjob am meisten gefallen?
Bewerber/in
Also, ich fand’s ganz gut, dass ich da ein bisschen was selbst machen konnte und nicht nur zugucken musste. Und die Leute waren auch freundlich, das hat die Arbeit angenehmer gemacht. Mehr kann ich dazu eigentlich nicht sagen.
6/10
KI-Interviewer
Dann würde ich gern noch auf den Arbeitsalltag schauen: Wie gehen Sie damit um, wenn Sie mit Kollegen eng zusammenarbeiten müssen und jemand anders anders vorgeht als Sie?
Bewerber/in
Ja, also ich versuch da schon offen zu sein und mich auf die anderen einzustellen. Manchmal macht jeder Sachen anders, aber ich find’s wichtig, dass man trotzdem zusammenarbeitet und versucht, das Beste draus zu machen. Kommunikation ist da glaube ich auch wichtig.
7/10
KI-Interviewer
Das ist eine wichtige Stärke im Büromanagement. Wenn es mal zu einem Missverständnis im Team kommt, wie würden Sie das ansprechen?
Bewerber/in
Also, wenn’s mal ein Missverständnis gibt, würd ich das wohl einfach direkt ansprechen und versuchen, das zu klären. Manchmal hilft es, nochmal nachzufragen oder zu erklären, wie man’s gemeint hat. Ich denke, so kann man das meistens schnell wieder geradebiegen.
7/10
KI-Interviewer
Das ist ein guter Ansatz, direkt offen zu klären, was gemeint ist. Dann noch eine letzte Frage: Was reizt Sie an der Ausbildung im Büromanagement bei uns besonders?
Bewerber/in
Ja, also ich find’s schon interessant, dass man da so viele verschiedene Sachen macht, von Terminplanung bis Kundenkontakt. Und dass man selbstständig arbeiten kann und sich weiterentwickeln kann, das klingt auch gut. Außerdem gefällt mir, dass das Team nett ist und die Ausbildung modern gestaltet ist.
7/10
Ergebnis: 4/10 – Ausbaufähig
KI-Interviewer
Hallo, ich bin Julia, Ihre Ausbilderin bei OfficePro Solutions. Schön, dass Sie da sind. Haben Sie gut hergefunden?
Bewerber/in
Hi, ja, also... ich glaube schon. War nicht so schwer zu finden, denke ich.
KI-Interviewer
Das freut mich. Erzählen Sie doch mal ein bisschen über sich und was Sie an einer Ausbildung im Büromanagement interessiert.
Bewerber/in
Also... ähm, ja, ich hab halt die Schule gemacht und jetzt brauch ich halt 'ne Ausbildung. Warum Büromanagement? Keine Ahnung, klang irgendwie okay. Ich kenn mich da nicht so aus, aber vielleicht passt das ja.
3/10
KI-Interviewer
Das ist völlig in Ordnung, dann schauen wir einfach gemeinsam, was zu Ihnen passt. Was haben Sie in der Schule besonders gern gemacht?
Bewerber/in
Hmm, in der Schule... also Mathe war okay, glaub ich. Aber so richtig Lieblingsfach hatte ich nicht. Manchmal war Deutsch ganz nett, aber naja. Mehr fällt mir grad nicht ein.
KI-Interviewer
Mathe ist schon mal hilfreich, gerade wenn es um Zahlen und Ordnung geht. Wenn Sie an Schule denken: In welchem Fach waren Sie am sichersten, und warum?
Bewerber/in
Ähm... ich glaub, am sichersten war ich vielleicht in Mathe, weil da halt klare Regeln sind und so. Aber wirklich gut war ich da jetzt auch nicht. Mehr fällt mir nicht ein.
3/10
KI-Interviewer
In Mathe merkt man schon, dass Sie mit Regeln und klaren Abläufen zurechtkommen. Können Sie mir ein konkretes Beispiel nennen, in dem Sie in der Schule etwas ordentlich und genau machen mussten?
Bewerber/in
Also... ja, zum Beispiel bei den Matheaufgaben hab ich schon drauf geachtet, dass ich die richtig mache. Sonst gibt's halt Fehler. Mehr fällt mir da auch nicht ein.
KI-Interviewer
Verstehe. Dann interessiert mich noch: Hatten Sie schon einmal ein Praktikum oder einen Nebenjob, bei dem Sie pünktlich sein und mit anderen zusammenarbeiten mussten?
Bewerber/in
Ähm, ja, ein Praktikum hatte ich mal, glaub ich. War so 'n kurzer Zeitraum, bisschen im Büro, aber nicht viel gemacht. Pünktlich sein war klar, sonst wär's schwierig gewesen. Zusammenarbeit... naja, war okay.
5/10
KI-Interviewer
Das ist schon mal ein guter Anfang. Mich interessiert noch, was Sie aus dem Praktikum mitgenommen haben und wie Sie mit eher wiederkehrenden Aufgaben umgehen.
Bewerber/in
Also... ich hab da gelernt, dass man manchmal halt Sachen öfter machen muss. Ist bisschen langweilig, aber geht schon. Mehr weiß ich nicht so genau. Wiederkehrende Aufgaben... naja, ich mach die halt so gut wie möglich, denke ich.
5/10
KI-Interviewer
Das ist eine gute Grundlage. Was machen Sie, wenn Ihnen eine Aufgabe eigentlich zu eintönig oder langweilig erscheint?
Bewerber/in
Hmm, ja, dann versuch ich, mich irgendwie abzulenken oder schnell fertig zu werden. Manchmal denk ich mir, naja, das muss halt sein. Mehr kann ich da nicht sagen.
4/10
KI-Interviewer
Sie haben damit schon einen wichtigen Punkt angesprochen, nämlich wie Sie mit Routine umgehen. Wenn Sie merken, dass Sie schneller fertig werden wollen: Wie stellen Sie sicher, dass dabei keine Fehler passieren?
Bewerber/in
Ähm, ja, also... ich versuch schon, trotzdem genau zu sein. Aber manchmal ist's schwer, sich voll zu konzentrieren. Fehler passieren halt, glaub ich. Mehr fällt mir nicht ein.
4/10
KI-Interviewer
Danke, das ist ehrlich. Mir ist wichtig zu sehen, wie Sie mit Sorgfalt umgehen, wenn es mal eintönig wird: Was hilft Ihnen ganz konkret dabei, konzentriert zu bleiben?
Bewerber/in
Hmm, ja, meistens denk ich einfach daran, dass ich das fertig kriegen muss. Manchmal hilft Musik oder so, aber nicht immer. Ist halt nicht immer einfach.
5/10
KI-Interviewer
Verstehe. Dann möchte ich noch auf einen anderen Punkt kommen: Wie reagieren Sie, wenn Ihnen im Büro jemand eine Rückfrage stellt oder etwas kurzfristig geändert werden muss?
Bewerber/in
Ähm, ja, dann versuch ich halt, zuzuhören und das zu machen. Manchmal nervt's, aber ich mach's dann halt. Mehr kann ich dazu nicht sagen.
5/10
KI-Interviewer
Danke, das ist schon mal hilfreich. Mir geht es noch um den Umgang mit anderen: Wie ist es für Sie, im Team mit Kollegen zusammenzuarbeiten?
Bewerber/in
Jo, also im Team... naja, geht so. Manchmal ist es okay, manchmal bisschen anstrengend. Ich mach halt mein Teil, denke ich. Mehr fällt mir nicht ein.
4/10
KI-Interviewer
Das ist ein wichtiger Punkt, danke. Mir ist noch wichtig zu sehen, wie Sie mit Veränderungen umgehen: Wenn sich etwas kurzfristig ändert, wie stellen Sie sicher, dass Sie trotzdem ruhig und zuverlässig bleiben?
Bewerber/in
Ähm, ja... ich versuch einfach, mich nicht verrückt zu machen. Manchmal ist's schwer, aber ich versuch's halt. Mehr weiß ich nicht dazu.
4/10
KI-Interviewer
Gut, dass Sie da dranbleiben. Ich möchte zum Schluss noch etwas Praktisches wissen: Wie gehen Sie damit um, wenn Sie merken, dass Sie bei einer Aufgabe einen Fehler gemacht haben?
Bewerber/in
Also... wenn ich 'nen Fehler merk, dann versuch ich, den zu korrigieren. Manchmal ist das schwierig, aber ich geb mein Bestes. Mehr fällt mir dazu nicht ein.
5/10
KI-Interviewer
Das ist ein wichtiger Umgang mit Fehlern. Wenn es um Verantwortung geht: Wie würden Sie reagieren, wenn Ihnen ein Kollege sagt, dass Sie etwas noch einmal genauer machen sollen?
Bewerber/in
Ähm, ja, dann würd ich das halt nochmal machen. Auch wenn's nervt, ist ja wichtig. Ich will ja nicht, dass was schiefgeht. Mehr kann ich dazu nicht sagen.
5/10
KI-Interviewer
Danke, das ist nachvollziehbar. Dann möchte ich noch einen letzten Punkt vor Ihren Fragen an mich klären: Was machen Sie, wenn mehrere Aufgaben gleichzeitig anstehen und Sie Prioritäten setzen müssen?
Bewerber/in
Hmm, ja, dann versuch ich halt, das Wichtigste zuerst zu machen. Aber manchmal ist das schwierig, weil alles wichtig aussieht. Ich mach einfach Schritt für Schritt. Mehr fällt mir nicht ein.
4/10

Vorstellungsgespräch als Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement: Fragen & Vorbereitung

Im Vorstellungsgespräch für Büromanagement will der Betrieb vor allem sehen, ob du organisiert bist, klar kommunizierst und zuverlässig arbeitest. Rechne mit Fragen zu deiner Motivation, deinen Schulfächern und dazu, wie du mit mehreren Aufgaben gleichzeitig umgehst.

Typische Interviewfragen

Persönlich
  • Erzähl mal ein bisschen über dich: Was ist dir bei einer Ausbildung und im Arbeitsalltag wichtig?
  • Warum hast du dich gerade für die Ausbildung im Büromanagement entschieden?
  • Was reizt dich an der Ausbildung im Büromanagement bei uns besonders?
  • Welche Fächer sind dir in der Schule leichtgefallen, und in welchen musstest du dich mehr anstrengen?
  • Was war dein bisher schönstes praktisches Erlebnis, etwa bei einem Praktikum oder Nebenjob, und was hast du dabei gelernt?
Fachlich
  • Was machst du, wenn mehrere Aufgaben gleichzeitig anstehen und du Prioritäten setzen musst?
  • Wie stellst du sicher, dass bei Routineaufgaben keine Fehler passieren, auch wenn du schneller fertig werden willst?
  • Was hilft dir dabei, auch bei eintönigen Aufgaben konzentriert und sorgfältig zu bleiben?
Situativ
  • Wie gehst du vor, wenn mehrere Dinge gleichzeitig organisiert werden müssen und etwas Wichtiges dazwischenkommt?
  • Wie reagierst du, wenn dir jemand Feedback gibt und sagt, dass etwas noch nicht ganz passt?
  • Wie würdest du vorgehen, wenn du merkst, dass du etwas doppelt oder falsch eingetragen hast?
  • Wie gehst du damit um, wenn du im Team mit jemandem zusammenarbeitest, der anders vorgeht als du?
  • Wenn es zu einem Missverständnis im Team kommt, wie würdest du das ansprechen?
  • Wie gehst du damit um, wenn du bei einer Aufgabe nicht weiterkommst und Hilfe brauchst?

Starke vs. schwache Antwort

Erzähl mal ein bisschen über dich.

So besser nicht

Also... ähm, ich bin 17 und hab gerade die Realschule fertig. In meiner Freizeit chill ich meistens mit Freunden. Mehr gibt's eigentlich nicht so viel zu sagen.

So überzeugst du

Ich bin 17 Jahre alt und habe gerade meinen Realschulabschluss gemacht. In meiner Freizeit treffe ich mich gerne mit Freunden und spiele ab und zu Fußball. Ich interessiere mich außerdem dafür, wie man gut organisiert arbeitet, deshalb finde ich die Ausbildung im Büromanagement spannend.

Die starke Antwort bleibt nicht bei der Freizeit stehen, sondern schlägt eine Brücke zum Beruf und zeigt so echtes Interesse an der Ausbildung.

Was reizt dich an der Ausbildung im Büromanagement bei uns besonders?

So besser nicht

Ja, also ich find's schon interessant, dass man da so viele verschiedene Sachen macht, von Terminplanung bis Kundenkontakt. Und dass man selbstständig arbeiten kann und sich weiterentwickeln kann, das klingt auch gut. Außerdem gefällt mir, dass das Team nett ist und die Ausbildung modern gestaltet ist.

So überzeugst du

Mich reizt an der Ausbildung besonders, dass die Aufgaben so vielseitig sind: von der Terminplanung über die Rechnungsprüfung bis zur Kundenkommunikation. Ich freue mich darauf, selbstständig zu arbeiten und dabei viel zu lernen. Gut gefällt mir auch, dass in Ihrem Betrieb moderne Arbeitsweisen genutzt werden und das Team freundlich ist.

Statt allgemein „interessant" zu bleiben, nennt die starke Antwort konkrete Aufgaben aus dem Büromanagement und zeigt damit Interesse und Vorbereitung.

Wie reagierst du, wenn du gleichzeitig mehrere Büroaufgaben bekommst und nicht alles sofort fertig wird?

So besser nicht

Ähm, ja, dann mach ich halt eins nach dem anderen, so gut ich kann. Wenn's zu viel wird, weiß ich nicht genau, vielleicht frag ich dann jemanden um Hilfe.

So überzeugst du

Wenn ich mehrere Aufgaben gleichzeitig bekomme, sortiere ich sie zuerst nach Dringlichkeit und fange mit der wichtigsten an. Dann arbeite ich Schritt für Schritt alles ab. Falls es wirklich zu viel wird oder ich unsicher bin, frage ich rechtzeitig nach Unterstützung.

Die starke Antwort zeigt ein klares Vorgehen: erst nach Dringlichkeit sortieren, dann abarbeiten und rechtzeitig nachfragen, statt sich zu verzetteln.

Worauf Ausbilder bei Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement achten

  • Freundlichkeit: Ob du im Gespräch offen und höflich bleibst und auch bei Rückfragen freundlich reagierst. Im Büro hast du ständig mit Kollegen, Kunden und Anrufern zu tun, da zählt ein angenehmer Ton.
  • Klarheit: Ob deine Antworten strukturiert und konkret sind. Wer später E-Mails schreibt und Termine koordiniert, muss sich verständlich ausdrücken können.
  • Selbstbewusstsein: Ob du deine Aussagen ruhig und überzeugt vortragen kannst, ohne lange zu zögern. Am Empfang oder am Telefon musst du sicher auftreten.
  • Antwortqualität: Ob du deine Aussagen mit konkreten Beispielen belegst, statt allgemein zu bleiben. Ein Beispiel aus Praktikum oder Nebenjob wirkt glaubwürdiger als „ich bin zuverlässig".
  • Vorbereitung: Ob du weißt, was die Ausbildung und der Betrieb ausmachen. Wer sich vorher informiert hat, zeigt echtes Interesse an genau diesem Ausbildungsplatz.

Häufige Fehler im Gespräch

  • Zu vage antworten, ohne konkrete Beispiele aus Schule, Praktikum oder Nebenjob.
  • Mit Füllwörtern wie „ähm" und „halt" sprechen, statt kurz eine Pause zu machen.
  • Unvorbereitet ins Gespräch gehen und nichts über den Betrieb oder die Ausbildung wissen.
  • Sich klein machen und unsicher wirken, statt die eigenen Stärken ruhig zu benennen.
  • So knapp und einsilbig antworten, dass der Ausbilder ständig nachhaken muss.

„Warum dieser Beruf?" – so antwortest du überzeugend

  • Du machst nicht jeden Tag dasselbe: Termine koordinieren, E-Mails und Dokumente schreiben, Präsentationen erstellen, Kundenanfragen betreuen. Wenn dir Abwechslung wichtig ist, passt der Beruf.
  • Wenn du gern Ordnung in Abläufe bringst und den Überblick behältst, kannst du genau das zum Beruf machen. Organisation ist der Kern der Arbeit.
  • Du sitzt an der Schnittstelle zwischen den Abteilungen, den Kunden und der Chefetage. Wer gern mit Menschen zu tun hat und Dinge am Laufen hält, ist hier richtig.
  • Die Ausbildung gibt dir eine breite kaufmännische Grundlage, von der Buchhaltung bis zum Einkauf. Danach kannst du dich weiterbilden, etwa zum Fachwirt für Büro- und Projektorganisation, oder BWL studieren.

Häufige Fragen

Welche Fragen kommen im Vorstellungsgespräch als Kaufmann/-frau für Büromanagement?

Meistens geht es um deine Motivation (Warum dieser Beruf? Warum dieser Betrieb?), um deine Stärken und deine Schulfächer und um typische Bürosituationen. Oft wirst du gefragt, wie du mit mehreren Aufgaben gleichzeitig umgehst, wie du bei Fehlern reagierst und wie du im Team arbeitest.

Wie bereite ich mich am besten vor?

Informier dich über den Betrieb (Was macht die Firma? Wie groß ist sie?) und überleg dir zu jeder Stärke ein Beispiel aus Schule, Praktikum oder Nebenjob. Üb deine Antworten auf „Erzähl mal über dich" und „Warum Büromanagement?" einmal laut, dann klingst du im Gespräch sicherer.

Was ziehe ich zum Gespräch an?

Ordentlich und schlicht: eine dunkle Hose oder ein Rock, dazu ein einfarbiges Hemd oder eine Bluse. Ein Anzug ist nicht nötig, aber Jogginghose oder kaputte Sneaker gehen nicht. Im Büro zählt ein gepflegter Eindruck.

Wie lange dauert so ein Gespräch?

Bei einer Ausbildung meist 30 bis 60 Minuten. Am Ende ist oft Zeit für deine eigenen Fragen, überleg dir also vorher ein, zwei Dinge, die du wissen willst, zum Beispiel zum Ablauf der Ausbildung oder zur Berufsschule.

Welche Schulnoten sind wichtig?

Für Büromanagement schauen Betriebe vor allem auf Deutsch und Mathe, weil du viel schreibst und mit Zahlen arbeitest. Perfekte Noten sind kein Muss. Wichtiger ist, dass du erklären kannst, woran du gerade arbeitest, wenn dir ein Fach schwerfällt.

Wie spreche ich das Thema Ausbildungsvergütung an?

Warte, bis der Betrieb selbst darauf zu sprechen kommt, oder frag am Ende höflich nach („Können Sie mir noch sagen, wie die Ausbildungsvergütung aussieht?"). Im ersten Ausbildungsjahr liegt sie je nach Branche etwa zwischen 720 und 1.330 Euro im Monat. Stell das Geld aber nicht in den Vordergrund.

Vergütung während der Ausbildung

1. Ausbildungsjahr: 724 € bis 1.130 € (Handwerk*), 1.243 € bis 1.373 € (Industrie*), 1.368 € (öffentlicher Dienst), 2. Ausbildungsjahr: 854 € bis 1.183 € (Handwerk*), 1.298 € bis 1.408 € (Industrie*), 1.418 € (öffentlicher Dienst), 3. Ausbildungsjahr: 977 € bis 1.307 € (Handwerk*), 1.379 € bis 1.489 € (Industrie*), 1.464 € (öffentlicher Dienst)

Karrierewege nach der Ausbildung

Nach der Ausbildung bietet sich eine Weiterbildung zum Fachwirt für Büro- und Projektorganisation an, um mehr Verantwortung zu übernehmen. Ein Studium im Bereich Betriebswirtschaft kann ebenfalls Türen öffnen.

Herausforderungen im Beruf

Die vielfältigen Aufgaben erfordern gutes Multitasking und die Fähigkeit, den Überblick auch in stressigen Situationen zu behalten.

Ähnliche Ausbildungsberufe

Jetzt üben